Das Qualifizierungsprojekt wird als Vollzeitmassnahme durchgeführt.
Die Zusatzausbildung erstreckt sich über einen
Zeitraum von 7 Monaten und gliedert sich in Theorie-gestützte
(Unterricht) und praktische Qualifikationsphasen. Der
theoretische Unterricht findet in der Regel in Schulungsräumen
der Kooperationspartner oder in anderen geeigneten
Schulungsräumen statt. Die Praktika werden in ausgewählten
Einrichtungen der Altenhilfe absolviert.
Einführungsphase
Der erste Qualifikationsabschnitt umfasst die Einführungsphase
mit 160 Stunden Therorie-gestütztem Unterricht. Er informiert
über die Arbeit mit dementen alten Menschen und vermittelt
grundsätzliche Informationen über das Berufsfeld
"Dementenbetreuung". Neben der Vermittlung einführender
Grundlagen in soziale Gerontologie, Recht, Hauswirtschaft,
Wahrnehmung und Beobachtung, Kommunikation, Lebenspraktisches
Training, Alltagsgestaltung, personenbezogenes Lernen,
lernt der/die TeilnehmerIn ausgewählte Arbeitsfelder
wie z.B. Alten- und Pflegeheime,Wohngruppen, Haus-
gemeinschaften, tagestrukturierende Betreuungsangebote
sowie ambulante Dienste kennen.
Praktische Qualifizierungsphase
Die praktische Qualifizierungsphase (2x12 Wochen) wird
kontinuierlich mit Theorie-gestütztem Unterricht begleitet.
Die Grundkenntnisse werden vertieft, die Fähigkeiten zur
Alltagsgestaltung anhand von lebenspraktischen "Übungen"
entwickelt und erprobt. Die Wahrnehmungsfähigkeit und
Beobachtungsgabe der Teilnehmer sowie derenkommunikative
Möglichkeiten werden geschult und trainiert. Das Lernfeld
Hauswirtschaft wird zum Pool fast unerschöpflicher Anregungen
für Erinnerungsarbeit. Die Fachkenntnisse in der
Dementenbetreuung über Entstehung, Erscheinungsformen und
Begegnungsmöglichkeiten der Demenz im Alter werden ebenfalls
begleitend während der 24-wöchigen Praxisphase vertieft.
Im Rahmen der Praktika arbeitet der/die TeilnehmerIn
in einem Betreuungsprojekt einer Einrichtung an drei bzw. vier
Tagen pro Woche aktiv mit. In diesen Praktika geht es zum
einen darum sich in ein bestehendes Konzept
einzubringen und gleichzeitig die theoretisch erworbenen
Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Angestrebt ist hier eine
kontinuierliche Mitarbeit über einen Zeitraum von 24 Wochen.
Abschlussphase
In dieser abschließenden Qualifizierungsphase wird den
TeilnehmerInnen die Möglichkeit geboten die Erfahrungen und
Erkenntnisse zusammenzufassen, aufzuarbeiten und abzurunden.
Das Qualifizierungsprojekt schließt mit einem
praktischen, schriftlichen und mündlichen Nachweis ab.
Der erfolgreiche Abschluss wird durch ein Zertifikat bestätigt.
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